Jan Weiler
Jan Weiler war nach dem Abitur zunächst als Werbetexter tätig, bis er 1993 nach drei vergeblichen Bewerbungen bei der Deutschen Journalistenschule in München angenommen wurde. Nach Abschluss seiner Ausbildung begann er 1994 als Redakteur beim Magazin der Süddeutschen Zeitung.
2000 wurde Weiler Chefredakteur des SZ-Magazins, was er fünf Jahre blieb. Als solcher schrieb er 2002 für ein Italien-Sonderheft einen Artikel über seinen Schwiegervater, der einst als italienischer Gastarbeiter nach Deutschland kam. Weiler stand dem Artikel erst skeptisch gegenüber, als der Artikel dann aber doch veröffentlicht wurde, war die Resonanz unerwartet positiv. Daraufhin fuhr er 2003 mit seinem Schwiegervater Antonio nach Italien, um sich dort dessen Lebensgeschichte erzählen zu lassen. Daraus entstand schließlich das Buch „Maria, ihm schmeckt's nicht“, welches er aber nicht autobiografisch, sondern als Fiktion verstanden haben möchte. Das Buch vermischt auf humorvolle Weise fiktive Elemente mit den Erzählungen Antonios und den Erfahrungen Weilers mit seiner italienischen Familie. 2005 erschien der Nachfolger „Antonio im Wunderland“.
Jan Weiler ist verheiratet und hat zwei Kinder.