Am letzten Tag im Januar waren wir mit den dritten und vierten Klassen zu einem Poetry-Slam im ZAKK. Auf der Bühne hat Pamela die Moderation übernommen. Die drei Dichter waren Makim, Jonas und Florian. Wir waren die Zuschauer und die Jury bestand aus fünf Kindern unserer Schule. Pamela hat mit der Bingotrommel die Reihenfolge der Dichter festgelegt. Jeder Dichter hatte 6 Minuten Zeit, um Gedichte oder Geschichten vorzutragen. Makim hat ein Gedicht mit Tieren vorgelesen. Danach noch eins mit einem Floh und einem Zebra. Die Kinder der Jury konnten mit Hilfe des Publikums für jeden bis zu 10 Punkte verteilen. Fast alle Texte haben uns super gut gefallen. Es gab zwei Runden. Ein Jurymitglied war Moubarak aus unserer Klasse. Wir haben ihn alle beraten. Im Finale mussten Jonas und Florian antreten. Super waren die Liebesgedichte und das vom Pups. Florian gewann den Pokal. Er hat uns allen wirklich am besten gefallen. Ie Texte der anderen beiden waren auch klasse, aber sie haben ihre Gedichte nicht so spannend vorgetragen. Wir freuen uns schon auf die eigene Gedichtwerkstatt am Donnerstag. (Klasse 4b)
Ein Löwe
sah ´ne Möwe.
Sie konnte sehr gut fliegen.
Doch bald war sie am liegen.
Sie lag da in der Rille
Sehr einsam und sehr stille.
Der Löwe will sie packen:
Er beißt sie in den Nacken.
Sehr schnell greift er zu
Und rennt mit ihr in einen Schuh... Autor: EnesEs war einmal ein kleiner Hund,
der liebte die Farbe kunterbunt.
Das Frauchen war zum Glück nicht da,
das gelbe Sofa liebt er besonders gar,
nun konnte er ja Beinchen heben,
mit einem Sprung aufs Sofa sich legen....
Das Sofa lag in kleinen Fetzen.
Von Kissen nur noch Überreste.
Das war ein Chaos mit viel Ärger.
Der Hund liebt das Sofa nur noch stärker.
Das Frauchen war zurück:
Das war kein großes Glück! Autorenkind: AnninaDie kleine, dicke Berta
Die mocht` es etwas härter.
Sie ging zur Schule,
war nicht die Coole.
Sie wurd` immer geärgert:
Keiner mochte sie, nur Herbert.
Er mochte die schönen Reime,
nur war er damit alleine.
Sie mochten sich sehr
Und das ging rund her.
Herbert war klug,
Berta hatte keinen Mut.
Als die Berta nach Hause kam,
war`s ihr ums`s Herz sichtlich warm.
Als Herbert kam nach Haus´,
quiekte er wie eine Maus:
Er mochte Berta so sehr,
doch jetzt plötzlich nicht mehr.
Die dicke Berta
mochte es härter....
Jetzt ist die Geschichte vorbei,
was für eine Schweinerei! Autorenkind: DariaMein kleiner Bruder Noah,
ist manchmal richtig frech.
Wir gingen spazieren im Moor,
dort drin schwamm ein Stück Blech.
Der Noah wollt´ es haben,
bekam es aber nicht:
so fiel er in den Graben
der kleine freche Wicht.
Ich half ihm rauszukommen,
er weinte bitterlich.
Wir sind an Land geschwommen,
ich fand mich ritterlich.
Als wir zu Hause angekommen,
da freuten wir uns sehr,
zu Haus´ sind wir willkommen,
die Mama weint nicht mehr! Autorenkind: Rebecca
Mütze in der Grütze
Heiß ist jetzt die Mütze
Der Penner ist sehr nett.
Aber er hat kein Bett
Dafür ist er zu fett.
Und er liebt Ballett
Auf einem dünnen Brett. Autorenkind: NicoloEin Dino ging ins Kino.
Dort traf er eine Maus.
Sie gingen zusammen nach Haus.
Sie backten einen Kuchen
Und mussten ganz schnell fluchen,
weil der Zucker fehlte
und der Kuchen mehlte.
Statt Zucker nahmen sie Salz,
zu viel Butter zum Mehl,
Waschpulver und ganz viel Gel.
Als der Kuchen im Ofen war,
wurde er endlich ganz schnell gar.
Dann aßen sie den Kuchen auf
Und rannten ganz schnell raus...
Eine kleine Katze
leckte ihre Tatze.
Sie putzt sich jeden Tag,
weil sie´s gern sauber mag.
Sie müsste auch was essen,
doch das hat sie leider vergessen.
Und was soll ich euch sagen:
Es knurrten laut ihr Magen!
Ich machte ihr was zu essen,
das wird sie mir nie vergessen
und fand es sehr nett.
Sie aß alles auf
und legt sich ins Bett. Autorenkind: Jasmin
Die kleine und süße Lisa
ging zum schiefen Turm von Pisa.-
Vor ihm blieb sie stehn,
sie konnte nichts mehr sehn,
sie rannte schnell nach Haus,
dort sah sie eine Maus,
da bekam sie ´nen Schreck,
schnell rannte sie weg:
das war ja nur ein Traum,
sie stand vor einem Baum
und sie glaubte es kaum.
Autorenkind: NadineMeine kleine Schwester Alice
ist ein lustiges Kind.
Sie zeigt auch meistens: Peace
und redet ganz geschwind.
Manchmal plappert sie den ganzen Tag
und gibt ordentlich Stoff,
was ich nicht wirklich mag.
Deshalb haben wir oft Zoff,
wobei ich mich trotzdem schnell vertrag`.
Eigentlich mag ich sie gerne,
sie ist auch ganz nett,
am liebsten jedoch aus der Ferne,
sonst steck ich sie ins Bett.
Es gab da ein Haus,
dort lebte eine Maus.
Sie war ziemlich klein
und brach sich schnell ein Bein.
Aber sie war noch ziemlich fit,
und hörte gern ´nen Hit
und war ganz ganz wild
und malte dazu ein Bild.
Sie aß gerne ein Eis
Und kochte immer Reis.
Sie mochte alles gerne,
ihr Freund wohnt in der Ferne.
Sie schwamm mit einem Floß
Zu ihrem Freund nach Kloß.
Sein Haus war ganz schön groß.
Sie freuten sich so sehr.
Und fuhren schnell ans Meer.
Da war ein Riesenstrand
Und viel viel schöner Sand.
Sie turnte gerne an der Wand
Mit dem Freund an der Hand.
Autorenkind: Emelie C.Gescheint hat die Sonne, es liegt kein Eis.
Die Vögel zwitschern und der Sommer ist heiß.
Sie fahren in die Ferienzeit,
da sind die Freunde gar nicht weit.
Es ist wie immer wunderschön
Mal wieder im Meer baden zu gehn.
Wir planschen und schwimmen bis die Sonne sich neigt
Und träumen von einer schönen Sommerzeit.
Sie wünschten, der Sommer ging nie vorüber
Ein dicker, alter Löwe
Traf eine dünne junge Möwe.
Sie gingen zum Strand,
dort war sehr viel Sand.
Doch dann hatten sie Langeweile,
zurück dauerte es eine Meile.
Sie gingen zum Casino
Und bastelten mit Fimo.
Doch Möwe war kleiner als das Fimo,
dann spielte sie mit Alpino.
Doch Alpino mochte die Möwe nicht.
Er fand, sie sah aus, wie ein kleiner Wicht.
Autorenkind: Anna L
Es gab eine Maus,
die wohnte in einem Haus.
Das Haus war ihr zu groß,
da kaufte sie sich ein Floß.
Das Floß trieb nach Amerien,
da gab es viele Ferien.
Die Maus mit Namen Näse,
aß besonders gerne Käse.
Sie hatte einen Freund,
der wohnte in Bunkmeunt.
Bunkmeunt war eine Stadt,
die lag im Land Arschatt.
Ihr Freund kam sie besuchen,
er musste sie erst suchen.
Und als er sie dann fand,
kaufte er ihr ein Band:
Es war so wunderschön!
Da fuhren sie ins Grön.
Das Grön war klitzeklein,
sah aus wie´n Riesenbein!
Sie wohnten dort sehr lang,
bis ihr Freund dann gang.
Er ging nicht aus dem Haus,
sondern aus der Welt hinaus.
Er kam dann in den Himmel,
dort war sehr viel Gewimmel.
Die Näse vermisste ihn sehr.
Da ging sie ganz schnell ans Meer.
Dort fiel sie auf einmal um
Und lag da lange schief und krumm.
Jetzt verließ auch sie die Welt
Und sie kam zu ihrem Held.
So endet dies Geschichtelein..
Das schrieb ein kleines Wichtelein.
Autorenkind: Anna P.
Ein tonnenschweres Elefantenohr
Sauste durch das Abflussrohr,
Richtung südlwestliches Akrada.
Dort landet´s bei der kleinen Granada.
Es tauchte dort in der Toilette auf
Mit einem dicken Nudelauflauf.
Granada wunderte sich sehr:
Ihre Toilette war nicht mehr leer.
Sie holte das Elefantenohr raus
Und wrang es einmal richtig aus.
Sie warf´s rücksichtslos aus dem Hinterfenster
Das Ohr wog einen ganzen Zentner.
Es platschte in einen Swimmingpool,
Der Besitzer fand das gar nicht cool.
Er brachte es zu Mister Debour,
Das war der Chef der Müllabfuhr.
Der lernte gerade langweiliges Saufen
Und brachte das Ohr zum Abfallhaufen.
Das Elefantenohr hatte jetzt genug
Und zog nach Amerika mit einem Zug.
Autorenkind: DavidDie Maus ging ins Kino.
Da traf sie ´nen Dino.
Sie liefen in den Raum,
man glaubt es wirklich kaum.
Sie aßen eine Maus.
Die Maus ging raus
und lachte.
Sie ging nach Haus
und traf da eine Laus,
bis es krachte. Autorenkind: Emily D.
Vor mir lief ´ne Maus.
Dann kam meine Mutter rein,
sie grunzte wie ein Schwein.
Ich sagte nichts zu ihr.
Da war der Ärger da.
Nach Stunden ging ich raus.
Da wurde es mir klar:
Dass da irgendwas falsch war:
Woher kamen die Affen?
Au ja, sie kamen zum Gaffen!
Das machte mir zu schaffen
Und die Autos fingen an zu lachen,
die Muffins fingen an zu naschen
und von oben flogen Affen. Autorenkind: LucasEin Löwe ging zum Krankenhaus.
Da sah er eine kleine Maus.
Die Maus, die hieß: der große Klaus
Und warf sich aus dem Fenster raus.
Das Krankenhaus war richtig aus.
De Löwe hat ´en kleines Haus.
Der Löwe wollte weit hinaus.
Der Löwe ging sehr schnell nach Haus.
Autorenkind: MoubarakEs gibt eine Mücke
die aß viele Stücke
Blut
mit Mut.
Sie fand es sehr gut.
Und piekste.
Der sixte Tag
der fixte Tag
ist ein toller Tag
den sie sehr mag. Autorenkind: Larissa
Autoren: Enes, Annina, Rebecca, Nicolo, Daria, Zoe, Jasmin, Emelie C, Nadine, Kate, Anna L, Anna P, Larissa, David, Emily D., Lucas, Moubarak